Montag, 18. Juni 2012

Die Kinder vom Bahnhof Silvapark

© Bernhard Ruech - K3-Climbing
Wie nach jedem "fleißigen" Wochenende gibt es auch heute wieder einiges vom Silvapark zu berichten, heute hat aber mein "Gastschreiber" FloW das übernommen..viel Spaß beim Lesen :) !


Eine fast wahre Begebenheit am vergangenen Wochenende....

Was passiert, wenn ein Schlagerstar mit Föhnlocke, ein Tankwart aus Sizilien und der Geist auf Bouldermatten abgekämpft vor einem Auto liegen? Sie bekommen von einem freundlichen deutschen Zeitgenossen Bier geschenkt. Da war doch noch was? Da war doch noch wer? Ja der kleine Hulk und der große Hulk und eine Wienerin. Die waren noch verschollen irgendwo an den Abhängen von der Ballunspitze, die man in Gaaaltür(wichtig nie ein laaanges A sprechen) auch für germanische Gäste in Ballonspitze umtaufen möchte, weil sie so spitz ist, dass einem ersten die Haut abgeht und zweitens einem der Ballon platzt. Also zwei Dreierteams sonntags am Berg bepackt mit großen Matratzen zum Chillen und Klettern. Das Team um den Schlagerstar erwischte den besseren Start, doch weil sie so schnell die extreme Latschendurchquerung hinter sich brachten musste der sizilianische Tankwart die letzten Meter in der Boxershort wandern, bevor sie sich aufwärmen konnten. Das Team Hulk hatte ebensolche Begebenheiten, wobei keine Boxershort im Spiel war. Das Schlagerteam wärmte den Sommerblock vor, während das Team Hulk einen Aufguss am Saunablock mitmachte. “Urleiwónd” die Hitze. Vor der Hitze flüchtete das Team Hulk zum Sommerblock in den Schatten, während die Schlagerband sich von einem “Shining” anziehen hat lassen. Dort wurde eine Platte serviert und fast ausradiert. Der sizilianische Tankwart Bengolo musste lauthals fluchen. Währenddessen kämpften die Hulks, aber vorallem die Dame aus Wien gegen den Blues an, welchen sie mit einer zünftigen Jausen beschlossen. Die Band marschierte auf einer ihnen noch nicht besonders gnädigen Schiroute-Projekt, wo ein kleine Leiste sich dem Redeschwall beugen musste und sich in Richtung SchwarzesMeer verabschiedete. Der kleine Hulk musste noch auf paar leichte Blöcke klettern, bis sich ein glatter Riss aufgetan hat. Inzwischen bearbeiteten die Schlagerstars Pretty Belinda - wo der Satz “I steh auf di” eine neue Bedeutung erlangte. Das Lied wird zum Soundtrack beim Scheinenden Plattendurchstieg. Pretty Belinda zog sich in die Länge und die Band in die Tiefe. Der große Hulk genoss noch einen Durchstieg vom skandinavischen Sommer. Der kleine Hulk versuchte es mit Schlappern. Die Dame aus Wien fand das urleiwond und meinte nur: können wir gehen mir is urhaas. Unten am Parkplatz war kein Bier mehr übrig. Später traf man sich im Gasthaus “zur schönen Aussicht” in See, wobei Einsicht oder Gasthaus zum Tiefblick auch passen würde. Die Band verkaufte dem DJ-Koch eine CD, der große Hulk drohte nie mehr wieder zukommen...

Ja kurzum das kommt raus wenn es extrem heiß ist in den Bergen. Was wirklich war, bleibt ein wenig geheim.

Anmerkung:
Ähnlichkeiten zu real existierenden Personen und Begebenheiten ist reiner Zufall und frei erfunden.


...für alle die nur Bahnhof verstanden haben, hier noch kurz auf "Deutsch":
Trotz Affenhitze waren die Bedingungen recht gut. Benny scheiterte leider wieder am letzten Zug beim Ausstieg vom Shining. Für unser neues Projekt "Schiroute" haben wir zwar nur kleine Schritte nach vorne gemacht, aber immerhin geht's vorwärts ;) ! Total vernichtet haben wir uns noch in der Pretty Belinda...die dürfte wohl in den nächsten Wochen fällig sein ;) ! Wieder a super Tagl mit am guten Bierle und a Pizza/Schnitzl/Ochs zum Abschluss :) !

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