Mittwoch, 25. April 2018

Gesucht: KLETTERETHIK

Muss sowas wirklich sein?
Ich weiß nicht woran es liegt, an der Menge der Leute die inzwischen klettern oder einfach am fehlenden "Hausverstand", aber in den letzten Monaten/Jahren, geht es mit der Kletterethik bergab.

Fast schon regelmäßig muss ich mich über grundlegende Dinge, die eigentlich total unnötig sind, ärgern. Sachen wie:

  • Griffe die mehr Chalk als Fels sind
  • Meterlange Tickmarks
  • Vollgestopfte Griffe mit Taschentüchern
  • Bouldermatten die verwendet werden (was ja kein Problem ist) aber dann einfach liegen gelassen werden
  • Tapereste, Zigarettenstummel, usw. die überall herumliegen
  • und und und...


Ist es wirklich zu viel verlangt
die Matte zurückzupacken?
Der Klettersport stellt wirklich keine großen Ansprüche, aber ein paar Benimmregeln sollte man schon einhalten:

  • Respekt der Natur gegenüber - also lasst die Pflanzen stehen, macht kein offenes Feuer, vermeidet Lärm (ob mit Musik oder sonstigem Geschrei), bleibt auf den Gehwegen,...
  • Keinen Müll liegen lassen
  • Den Fels kann man nicht tauschen wie Plastikgriffe in der Halle, also bitte: Bürste in die Hand und runter mit dem Chalk
  • Griffe trocknen: Taschentücher OK, aber bitte wieder einpacken; Bunzenbrenner, absolutes NO-GO!
  • Tickmarks: Sind praktisch und braucht jeder einmal, aber danach einfach 1-2mal mit der Bürste drüber und passt!
  • "Chippen" also gewaltsam Griffe dazu schlagen oder bestehende vergrößern, wieder ein absolutes NO-GO!
  • "Ausgeliehene" Dinge wieder dorthin wo sie waren
  • Keine fremden Projekte klettern: meistens mit einer Projektschlinge markiert bzw. beim Bouldern mit einem "P"


Ich finde, das sind so grundlegende Regeln an die wir uns wohl alle halten sollten, damit wir unsere Kletterrouten bzw. Boulderprobleme auch noch in vielen Jahren genießen können.

...so genug gejammert, auf gehts an den Fels :-) !

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